Strategien mithilfe von Projekten professionell umsetzen

In der Zeit der Strukturwandel der Arbeitswelt ist die Wichtigkeit von Projektarbeit längst erkannt. In vielen Unternehmen überwiegt jedoch weiterhin ein linienorientiertes Denken und folglich eine eher unübersichtliche Projektlandschaft, in der Einzelprojekte tendenziell losgelöst umgesetzt werden. Den Beteiligten aus Projekt und Linie fehlt oft noch ein entsprechendes Verständnis für die Zusammenhänge – und das ist vielerorts auch die Ursache für Desinteresse und zögerliche Entscheidungen wichtiger Stakeholder. Weiterlesen

Initiativen 2.0, 3.0 und 4.0 wollen gestaltet werden

Die Versionierung dient eigentlich der Versionsverwaltung und Nachvollziehbarkeit von Ständen und Änderungen in Dokumenten, Dateien und Systemen. Es ist interessant, dass eine doch eher technologisch, administrativ ausgerichtete Bezifferung einen solch triumphalen Einzug in unseren alltäglichen Sprachgebrauch feiert und darüber hinaus Anwendung in Bereichen findet, die nur sekundär etwas mit Technologie zu tun haben. Weiterlesen

Das PMO als Zentrum nachhaltiger Veränderungen

Nachhaltigkeitsprojekte werden tendenziell erstmal mit Zahlen für CO2-Ausstoß, FCKW oder übernommene Vorreiterrollen in der jeweiligen Branche verbunden. Getreu dem Motto „nur, was man messen kann, kann man auch steuern“ stellt sich das Projektteam Fragen der Messgrößen und deren Datenbeschaffung.

So ernsthaft dieser Ansatz gemeint ist, so wenig Nachhaltigkeit enthält er. Denn IT-Lösungen, Prozessoptimierungskosmetik und partielle Kommunikation führen immer nur bedingt zum Erfolg. Weiterlesen

Keep (PM)-„IT“ simple and stupid! Mindmanager als simple Projektzentrale

Mal ehrlich. Sind wir hauptamtliche Datenverwalter oder eher „Macher“? Falls „Macher“: dann ist Projektmanagement notwendig lästig, weil nur Mittel zum Zweck. Damit wird ja noch nichts von der eigentlichen Aufgabe „getan“. Durch komplexe Projektplanungs- IT, die wir uns aneignen und bedienen sollen, wird die Komplexität nicht niedriger, sondern höher, der Druck auf den Arbeitsspeicher Kopf nicht weniger, sondern mehr. Es sei denn, wir finden die Lösung nach dem 80/20-Prinzip. Aber wo? Weiterlesen

Technologie macht Mobilität möglich – Unternehmer sie nutzbar

Das Grundbedürfnis „Mobilität“ ist dem Menschen von jeher von großer Bedeutung gewesen, auch wenn sich Aspekte und Ausprägungen im Einzelnen und insbesondere in der Realisierung der Mobilität stark verändert und weiterentwickelt haben. Dabei war die technische Entwicklung der Mobilität nur möglich, weil Erkenntnisse in Mathematik, Physik und Chemie in den Ingenieurwissenschaften zu Dampfmaschinen, Elektro- und Verbrennungsmotoren, Flugzeugen und schließlich  auch zur Informations- und Kommunikationstechnik führten.

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Diversity: Umdeutung greift zu kurz

Viele Diversity-Bemühungen konzentrieren sich darauf, Klischees und Vorurteile positiv umzudeuten und aufzuwerten. Damit tradieren alte Sichtweisen in neuen Konzepten und werden in ihnen fort- und festgeschrieben. Gut gemeinte Diversity-Maßnahmen verengen genau die Blickweite, die sie zu öffnen gesucht haben. Insbesondere in den drei dominierenden Themen des Diversity Managements, Demografie, Gender und Internationalität, finden sich zahlreiche Beispiele für Initiativen, die trotz bester Intentionen dem Potenzial von Diversität eher ungerecht werden. Weiterlesen

„Wind of Change“

Der Energiesektor ist ein medienwirksames Thema: Es geht um Ressourcen heute und in der Zukunft. Es geht um Sicherheit und Sauberkeit. Es geht um Geld. Und es geht um große Veränderungen – in der Technologie, in Geschäftprozessen, in Nachfrage und Angebot, in Aufgaben und Verantwortungen. Weiterlesen

Was haben Fußball und Projektmanagement gemeinsam?

Die Besetzung des PMO-Liberos ist schon die halbe Miete…

Nachhaltige PMOs haben das Allround-Talent eines Liberos. Als defensiver Abwehrspieler agiert der Libero oft im Hintergrund, wobei er nicht nur eine Spielerposition abdeckt, sondern nach Bedarf jedwede Position einnimmt. Im Lebenszyklus reifer PMO-Organisation ist dies eine unterstützungsorientierte Anfangsposition, aber mit zunehmender Reife und zusammengetragener Erfahrung kann daraus der Franz Beckenbauer des Projekt- und Portfoliomanagements werden. Weiterlesen

Ein unternehmensweiter PMO-Ansatz

Ein unternehmensweiter PMO-Ansatz muss ein stabiles institutionelles, auf Dauer angelegtes Rückgrat vorsehen, das strategisch und operativ, organisatorisch und sozial, methodisch und instrumentell die Führung und Mitarbeiter im Veränderungsmanagement stabilisiert. So wird aus dem strategischen Management mehr als nur eine Managementphilosophie. Der Weg dorthin erfordert meist einen großen kulturellen Wandel, in dem das Top Management die herausragende Rolle einnimmt. Die wesentlichen Veränderungen betreffen typische Punkte. Weiterlesen

Projekte und Routineprozesse – zwei verschiedene Welten

Unsere Praxis im Projektmanagement zeigt immer wieder, dass selbst Unternehmen, die den breiteren Einsatz von PMO (Project-, Program- und Portfolio Management Offices) als Organisationsform für eine tragfähige Projektmanagementkultur verstehen, eine große Diskrepanz zwischen zugewiesener Verantwortung und tatsächlicher Leistungsfähigkeit aufweisen. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, wenn in sehr vielen der Unternehmen PMOs sogar wieder geschlossen werden, weil sie aus Sicht des Top Managements keinen Mehrwert erbringen. In den Fällen, in denen das PMO einen strategischen Anspruch erfüllen soll – oder könnte -, bleibt es häufig in der administrativen Realität hängen. Und dies auch, weil das PMO nicht die Sprache und das Auftreten des Top Managements hat – ein wichtiger Hinderungsgrund für ein Verhältnis auf Augenhöhe. Weiterlesen